Neurologische Klinik Westend Bad Wildungen für Neurologisch Neurochirurgische Frührehabilitation weiterführende Rehabilitation und Anschlussheilverfahren. Fort- und Weiterbildung 2011. Neurologische Klinik Westend, Bad Wildungen, Fachklinik, neurologische Rehabilitation, Rehabilitationskette, neurologisch, neurochirurgisch, Frührehabilitation, Rehabilitation, Anschlussheilbehandlung, AHB, neurologische Erkrankung, Medizin, Therapie, Aufmerksamkeit, Erwartungen, Anforderungen, Rehabilitation, Motorik, Eigenverantwortung, Selbständigkeit, Angebot, Diagnostik, Neurologischen Klinik, Mitglied, Wicker-Gruppe, Untersuchungsmöglichkeit, Ärzte, Klinik, Diensten, Selbsthilfegruppe, Qualitätssicherung, Behandlungsergebnis, Doppelzimmer, Zimmer , Fernseher, Bad/Dusche, WC
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Systemisch-lösungsorientierte Dysarthrie / Dysarthrophonie Therapie

Systemisch-lösungsorientierte Dysarthrie / Dysarthrophonie Therapie (SDT)

Kursleitung:
Frau Dr. Barbara Giel, Köln
(Sprachtherapeutin, Supervisorin SG, Systemische Familientherapeutin)

Zielgruppe:
Logopäden, Sprachtherapeuten,
Klinische Linguisten

Inhalte:

Innerhalb dieses Fortbildungszyklus soll aufbauend auf einer kurzen Wiederholung von Ätiologie, Phänomenologie und Diagnostik das „Systemisch-lösungsorientierte Dysarthrie Therapiekonzept“ (SDT) durch Selbsterfahrung kennen gelernt werden (Teil I). Das SDT- Konzept wurde auf der Grundlage der systemisch lösungsorientierten Kurzzeittherapie und langjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit entwickelt. Es handelt sich um ein kundenorientiertes Konzept, welches in Anlehnung an die Internationale Klassifikation von Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) weiterentwickelt wurde.

Der systematischen ICF-orientierten und „smarten“ Zielformulierung und Therapiebilanzierung wird dabei  besonderer Aufmerksamkeit geschenkt. Das ursprünglich für erwachsene Menschen entwickelte Konzept wurde in den letzten Jahren auch im Kinderbereich angewendet und erprobt. Die vorgestellte systemisch-lösungsorientierte Vorgehensweise ist sehr gut auf die Therapie von Menschen mit anderen neurologisch

bedingten Sprach- und Sprechstörungen (Sprechapraxie, Aphasie) sowie auf das Vorgehen in der Stimmtherapie übertragbar. Nach einem längeren Zeitraum der Erprobung und Evaluation in der Praxis wird dieses Konzept in einem Aufbau- und Supervisionsseminar (September 2011) vertieft und anhand von Fallbesprechungen

diskutiert (Teil II). Beide Kurse zeichnen sich durch große Übungs- bzw. Selbsterfahrungsanteile aus.

Kursziele:

• ICF-orientierte Therapieplanung bei Menschen mit Dysarthrie / Dysarthrophonie
• Selbständiges Durchführen von systemischer Auftragsklärung, „smarter“ und ICF-orientierter Zielformulierung und Bilanzierung einer Therapie
• Methodenwissen auf allen Ebenen der SDT
• Aktives Üben und Reflektieren der verschiedenen systemischlösungsorientierten Methoden
• Erkennen von Möglichkeiten und Grenzen der sprachtherapeutischen Interventionen

Voraussetzungen:

Die Teilenehmer sollten aktuell mit Menschen mit zentral bedingten Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen Aphasie, Dysarthrie, Sprechapraxie, Dysphagie) arbeiten und Grundlagenwissen zur Dysarthrie sollte vorhanden sein (z. B. Ziegler / Vogel / Gröne: Dysarthrie. Thieme Verlag 2004)

Hinweis:

Im Seminar wird ein ausführliches Skript verteilt. Eigene Fälle können gerne mitgebracht werden. Der Kurs zeichnet sich durch einen hohen Praxis- und Übungsanteil aus.

Termine

Teil I                 25.02.2011 bis 27.02.2011

Teil II                 16.09.2011 bis 17.09.2011

Teil I und Teil II können nur

zusammen gebucht werden

Unterrichtseinheiten

40 UE (à 45 Minuten)

Teilnehmeranzahl 16 Personen

 

Kursgebühr

560 Euro Gesamtbetrag

(inkl. Mittagessen und Pausengetränke)

 

Anmeldung

Frau M. Möller-Wagener  (Therapeutenbüro)

Telefon 05621 794-112

Fax 05621 794-998

E-Mail Moeller-Wagener@nkw-bw.de

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