


Die weitestgehende Rückkehr zur Beweglichkeit ist ein zentrales
Ziel der neurologischen Rehabilitation. Bei schweren Lähmungen wird
es in der Physiotherapie schrittweise angestrebt – über die
Mobilisierung in den Sitz, die Verbesserung der Kopfkontrolle, bis
zu isolierten Bewegungen gelähmter Muskelgruppen in verschiedensten
Ausgangsstellungen.
Unsere Physiotherapeuten verfügen über ein breites Spektrum fachlicher Befähigungen und Spezialkenntnisse. Dennoch ist in der Rückbildung von Lähmungserscheinungen meist von größeren Zeiträumen auszugehen. Viele Schlaganfallbetroffene können erst nach mehreren Wochen der stationären Rehabilitationsbehandlung wieder gehen.
Spezielle Trainingsgeräte und Hilfsmittel
Unsere Klinik verfügt über sehr umfangreiche Möglichkeiten der Behandlung von motorischen Störungen. Gangtrainer und Laufbandtherapie unter Entlastung des Körpergewichtes ermöglichen auch Geh-Übungen für Schwerbetroffene, so dass rehabilitative Fortschritte rascher eintreten als mit konservativen Methoden. Bei Ataxien (Gleichgewichtsstörungen) kann der Balance-Master als spezielles Trainingsgerät eingesetzt werden. Ferner steht in Kooperation mit Sanitätshäusern ein großes Hilfsmittelangebot zur Verfügung, das speziell auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden kann.
Physikalische Therapien basieren auf natürlichen Mitteln wie Wasser, Wärme, Kälte, Strom und Licht. In unserem Hause sind vielfältige Anwendungen möglich, vorrangig kommen Massagetechniken, Wannenbäder und Kneippsche Kuren zum Anwendung.
Heilen mit den Kräften der Natur
Unterstützend wirken Naturessenzen und Öle, Naturmoorpackungen, Elektrotherapien mit Salbeneinbringung ins Gewebe sowie Schmerzbehandlung durch Interferenzregulationstherapie. Doch dies ist nur ein kleiner Bereich der umfangreichen Auswahl physikalischer Therapien.
Besondere Bedeutung hat die manuelle Lymphdrainage bei Lymphödemen gelähmter Arme und Beine. Durch manuelle Lymphdrainage und spezielle Kompressionsbandagen können die betroffenen Extremitäten entstaut werden, so dass die Grundlage für die weitere motorische Rehabilitation gelegt wird. In geeigneten Fällen kann eine apparative Unterstützung mit dem Lymphamat den Therapieerfolg sichern.
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