


Im Schwerkrankenbereich werden Patienten aufgenommen, die gerade
die Akutphase der Behandlung überwunden haben und besonders
aufwendig betreut werden müssen. Die erforderlichen speziellen
Überwachungsmöglichkeiten und Pflegemöglichkeiten sind in unserem
Haus gegeben. Für kritisch Kranke oder für Patienten mit
Atemstörungen erfolgt die Versorgung auf der klinikinternen
Intensivstation, die über 8 Beatmungsplätze verfügt. Hier werden
auch Patienten fachgerecht versorgt, die im Rahmen der
Rehabilitation Komplikationen erleiden, die intensivmedizinisch
überwacht oder behandelt werden müssen.
Diagnostisch handelt es sich bei den Patienten im Bereich der
neurologischen Frührehabilitation um schwere
Schädelhirnverletzungen, Durchblutungsstörungen des Gehirns oder
hypoxische Hirnschäden nach Wiederbelebung, Zustände nach
entzündlichen Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks oder der
peripheren Nerven, Zustände nach Operation von Hirntumoren u.
a.
Die Ziele in der Frührehabilitation liegen zunächst in der weiteren
Stabilisierung der oft kritischen Situation des Patienten. Durch
intensive pflegerische Maßnahmen können Folgeschäden vermieden
werden (Dekubitalgeschwüre, gelenknahe Verkalkungen,
Lungenentzündungen bei Schluckstörungen, Harnwegsinfekte,
Thrombosen durch Lähmungen und Bewegungsmangel).
Weitere Ziele sind die zunehmende Mobilisierung des Patienten bis
in den Rollstuhl, Herstellen einer basalen
Verständigungsmöglichkeit, Förderung der Mitarbeit bei einfachen
Alltagsverrichtungen, wie z. B. bei der Nahrungsaufnahme oder
Körperpflege. Je mehr die Mobilisierung und Belastbarkeit des
Patienten zunimmt, um so eher können die Therapiemaßnahmen vom
Patienten aktiv gestaltet werden.
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