Entsprechend der Definition der Rentenversicherungsträger soll der Patient bei Aufnahme in der Lage sein, sich ohne fremde Hilfe zu waschen, sich anzuziehen, zu essen und sich auf Stationsebene allein bewegen können. Die Erwerbsfähigkeit soll durch die Maßnahme wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden.

Zur Aufnahme kommen Patienten aus unserer Klinik, die die vorausgehende Phase der weiterführenden Rehabilitation erfolgreich abgeschlossen haben, oder Patienten aus anderen Kliniken, die aufgrund einer weniger schweren Erkrankung im Alltag selbständig sind. Diagnostisch handelt es sich bei den Patienten um Zustände nach Hirninfarkt, Hirnblutung, Subarachnoidalblutung, nach Operation von Raumforderungen (Tumoren) im Bereich des ZNS und der peripheren Nerven, Schädelhirntraumen, entzündliche Erkrankungen etc.

Lähmungen und Sensibilitätsstörungen sind meist schwächer ausgeprägt, sie bedürfen aber wegen der damit einhergehenden Beeinträchtigungen für die Wiedereingliederung ins Erwerbsleben trotzdem der intensiven krankengymnastischen und ergotherapeutischen Förderung.  Neuropsychologische Behandlung ist bei geplanter beruflicher Reintegration ganz im Zentrum des Behandlungsplans. Dabei geht es nicht nur um die geistige Leistungsfähigkeit, sondern auch die Einstellung zur Erkrankung, die Einsicht in die gesundheitlichen Probleme und die soziale Integration.